Zwei Räder. Unendlich viele Gründe.

Zwei Räder. Unendlich viele Gründe.

Seit 2018 wird der 3. Juni von den Vereinten Nationen als Weltfahrradtag gefeiert. Es ist eine einfache Würdigung von etwas, das die meisten von uns schon als Kinder gelernt haben: Fahrradfahren gehört zu den besten Dingen, die du für dich selbst und für die Menschen um dich herum tun kannst.

Das beliebteste Fahrzeug der Welt

Das Fahrrad ist still und leise eines der bemerkenswertesten Fortbewegungsmittel, die je entwickelt wurden. Jedes Jahr werden weltweit rund 130 Millionen neue Fahrräder produziert – das sind etwa vier Fahrräder pro Sekunde, rund um die Uhr. Damit werden jährlich doppelt so viele Fahrräder hergestellt wie Autos. Insgesamt sind heute mehr als zwei Milliarden Fahrräder weltweit im Einsatz.

Diese Zahlen zeigen: Das Fahrrad ist kein Nischenprodukt. Es ist das am weitesten verbreitete Fahrzeug der Welt – und die Nachfrage wächst weiter. Die globale Fahrradbranche wurde 2026 auf über 75 Milliarden US-Dollar geschätzt und wird voraussichtlich weiter expandieren. Einen zusätzlichen Schub verleihen E-Bikes, die das Radfahren für mehr Menschen, auf unterschiedlichstem Terrain und in jeder Lebensphase zugänglich machen.

130 Mio.

FAHRRÄDER WERDEN JEDES JAHR PRODUZIERT

SO VIELE FAHRRÄDER WIE AUTOS WERDEN JÄHRLICH HERGESTELLT

2Mrd.+

FAHRRÄDER SIND HEUTE IM EINSATZ

Besonders beeindruckend ist dabei die Vielfalt der Menschen, die Fahrrad fahren: Pendlerinnen und Pendler, Rennfahrerinnen und Rennfahrer, Kinder auf Laufrädern, Seniorinnen und Senioren auf E-Bikes – und alle dazwischen. Das Fahrrad ist nicht nur eine Sache. Es ist vieles zugleich, je nachdem, wer darauf sitzt und wo gefahren wird.

Mehr als nur eine Art des Radfahrens

Wenn die meisten Menschen an Fahrradfahren denken, haben sie Rennräder vor Augen – leichte, schnelle Maschinen, wie man sie bei der Tour de France oder auf Wochenendausfahrten über Landstraßen sieht. Rennradfahren macht zwar einen großen Teil des Marktes aus, erzählt aber längst nicht die ganze Geschichte.

Der Radsport hat sich zu einer vielfältigen Familie unterschiedlicher Disziplinen entwickelt. Jede bringt ihre eigene Kultur, Community und ihre eigenen Anforderungen an Infrastruktur mit sich. Das zu verstehen ist wichtig, denn die ideale Anlage für die eine Gruppe ist nicht zwangsläufig die richtige für eine andere.


RENNRADFAHREN (Road Cycling)

Die am weitesten verbreitete Form des Radfahrens. Hier stehen Ausdauer, Geschwindigkeit und lange Distanzen auf befestigten Straßen im Mittelpunkt – vom entspannten Wochenendausflug bis hin zum Profirennen.


TRAIL & ENDURO

Die am schnellsten wachsende Kategorie im Mountainbike-Sport. Technische Abfahrten treffen auf ausreichend Anstiege, die aus eigener Kraft bewältigt werden. Zugänglich, abwechslungsreich und stark gemeinschaftsorientiert.


PUMP TRACK & DIRT JUMP

Kompakte, speziell gestaltete Strecken mit Wellen, Kurven und Sprüngen. Geeignet für alle Altersgruppen und Könnerstufen. Perfekt, um Gleichgewicht, Flow und Bike-Kontrolle spielerisch zu verbessern.


URBAN & COMMUTER

Radfahren als tägliches Verkehrsmittel. E-Bikes und Lastenräder treiben diese Entwicklung zusätzlich voran. In den Niederlanden fahren 58 % der Bevölkerung mit dem Fahrrad zur Arbeit. Für viele Menschen ist dies der Einstieg in die Welt des Radfahrens.



CROSS COUNTRY (XC)

Ausdauerorientiertes Mountainbiken auf natürlichen oder speziell angelegten Singletrails. Seit den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta olympische Disziplin. Gefordert sind Technik, Kondition und gut geplante Streckennetze.


DOWNHILL (DH)

Maximale Geschwindigkeit auf steilen und technisch anspruchsvollen Abfahrten. Eine der spektakulärsten Disziplinen zum Zuschauen – und eine, die speziell angelegte Bikeparks und Gravity-Trails benötigt.


GRAVEL & ADVENTURE

Die Verbindung zwischen Rennrad- und Offroad-Welt. Eine der weltweit am stärksten wachsenden Kategorien. Gravelbikes ermöglichen den Zugang zu Landschaften, die weder klassische Rennräder noch Mountainbikes allein erschließen.


BMX

BMX Racing ist seit 2008 olympisch, BMX Freestyle seit 2020. Kreativ, akrobatisch und oft der erste Berührungspunkt junger Menschen mit dem Radsport.


All diese Disziplinen verbindet das Fahrrad – auch wenn manche auf Pumptracks fast ohne Pedaltritte auskommen. Sie stehen für unterschiedliche Arten, die Welt auf zwei Rädern zu erleben. Ein Kind, das auf einem Pumptrack beginnt, wird vielleicht später Trail-Fahrer oder BMX-Racer. Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, entdeckt möglicherweise am Wochenende die Faszination des Gravelbikens. Die Einstiegsmöglichkeiten sind überall. Gemeinsam ist ihnen die Freude am Fahren.

Gut für den Körper. Gut für den Geist.

Ganz gleich, welche Form des Radfahrens du bevorzugst: Die gesundheitlichen Vorteile sind eindeutig. Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, baut Muskulatur auf und verbessert Gleichgewicht sowie Koordination – und das alles besonders gelenkschonend. Es eignet sich für Vierjährige auf den ersten Fahrversuchen ebenso wie für Jugendliche, die ihre Grenzen austesten, oder Erwachsene, die aktiv bleiben möchten, ohne jede Bewegung als Training zu empfinden. Kaum eine andere Sportart ist so inklusiv und lässt sich so leicht ein Leben lang ausüben.

Hinzu kommt ein weiterer entscheidender Vorteil: Radfahren motiviert zum Dranbleiben. Die Kombination aus Bewegung, frischer Luft, technischem Fortschritt und purem Fahrspaß sorgt dafür, dass Menschen immer wieder aufs Rad steigen möchten. Und genau diese Regelmäßigkeit macht langfristig den Unterschied für Gesundheit und Wohlbefinden.

Sichere Fahrerinnen und Fahrer brauchen einen guten Start

Wer seine Fähigkeiten auf speziell dafür geschaffenen Anlagen wie Pumptracks, Bike-Trails oder Skills-Parks entwickelt, fährt später deutlich sicherer und selbstbewusster. Balance, räumliches Bewusstsein und Fahrtechnik entstehen durch viele Wiederholungen in einer sicheren Umgebung – lange bevor Verkehr oder anspruchsvolles Gelände ins Spiel kommen. Gemeinden, die in hochwertige Fahrradinfrastruktur investieren, erleben mehr Radverkehr und profitieren von besser ausgebildeten Fahrerinnen und Fahrern.

Jede Runde verbessert Fitness, Gleichgewicht, Koordination und Kraft. Menschen bewegen sich ganz automatisch – einfach, weil ihnen das Fahren Spaß macht.
— Alliance ASE
Pumptracks: Für ein Plus an Bewegung

Orte, die Menschen in Bewegung bringen

Der Unterschied zwischen einer Gemeinde, in der viele Menschen Fahrrad fahren, und einer, in der es nur wenige tun, lässt sich oft auf eine einfache Frage reduzieren: Gibt es attraktive Orte zum Fahren?

Ein gut platzierter Pumptrack, ein flüssig angelegter Trail durch einen Park oder ein Übungsbereich, in dem sich Anfänger willkommen fühlen – genau solche Angebote machen aus einer guten Absicht eine dauerhafte Gewohnheit.

Ein gut geplanter Pumptrack braucht weder Programm noch Werbung. Die Menschen kommen von selbst.
— Alliance ASE
8 Schritte zum erfolgreichen Pumptrack: ein kleiner Guide

Diese Erfahrung hat Alliance ASE in mehr als 350 Projekten in 18 Ländern gemacht. Ist der richtige Ort am richtigen Platz geschaffen, wird er genutzt. Kinder kommen mit ihren Laufrädern. Eltern bleiben und fahren mit. Jugendliche finden einen Grund, Zeit im Freien zu verbringen. Und ältere Fahrerinnen und Fahrer entdecken, dass sie die Freude am Radfahren nie verloren haben – ihnen fehlte lediglich die passende Gelegenheit.


Wer wir sind

Seit dem Bau des ersten Asphalt-Pumptracks Mitteleuropas – einer 900 m² großen Anlage in Ljubljana, die auch zehn Jahre später täglich genutzt wird – plant und realisiert Alliance ASE Pumptracks, Bike-Trails, urbane Skills-Parks und Skateparks für Gemeinden in ganz Europa und darüber hinaus. Die Philosophie dahinter ist einfach: Schaffe den richtigen Ort am richtigen Platz – und Menschen kommen in Bewegung.

Du denkst über ein Projekt nach?

Melde dich gerne bei uns. Wir beraten dich unverbindlich zu den Möglichkeiten und helfen dabei, die passende Lösung für deine Gemeinde, deinen Verein oder dein Projekt zu finden.